Tauchunfälle auf Mallorca
Bei Tauchunfällen auf Mallorca sind innerhalb von drei Tagen zwei Menschen ums Leben gekommen.
Am vergangenen Samstag blieb ein Sporttaucher in einer Unterwassergrotte bei Porto Cristo an einer engen Stelle zwischen den Felsen stecken.
Der 28-jährige Militärangehörige konnte sich aus eigener Kraft nicht befreien. Als die Luft in seiner Tauchflasche ausging, starb der Mann.
An der Cala Ferrera bei Felanitx verunglückte zwei Tage später ein deutscher Tauchlehrer tödlich. Der 55 Jahre alte Mann war mit seiner Gruppe beim Auftauchen, als er das Bewusstsein verlor. Alle Wiederbelebungsversuche seiner Begleiter sowie zweier Strandwächter blieben wirkungslos.
Die Polizei vermutet, der erfahrene Taucher mit über 5.000 Tauchgängen habe einen Herzinfarkt erlitten. Der Untersuchungsrichter ordnete eine Obduktion an.
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