Hai in österreichischem Fluss gefunden
Wie die Oberösterreichischen Nachrichten berichten, fanden Kinder am Ufer der Vöckla bei Vöcklabruck einen gestrandeten, toten Hai. Wie das Tier dorthin kam, ist derzeit unklar.
"Ich bin mir sicher, dass das ein Hai ist", erzählt Ernst Höltinger, der Vater von Samuel, der den Hai beim Spazierengehen fand, im Interview mit der Zeitung. "Es hat so gestunken, dass wir nachgeschaut haben, ob da ein toter Fisch liegt. Meine Frau hat zu Hause gesagt, statt dass du ein Geld findest, findest du einen Hai", so Ernst Höltinger weiter im Interview.
Auch weitere Spaziergänger stießen auf den seltsamen Fund, so etwa sieben Schüler der Hauptschule Vöcklabruck, die mit ihren Handys Fotos des Tieres machten und sich teilweise auch Zähne als Souvenir mitnahmen. Dominik Hödl und seine Freunde sind barfuß ins kalte Wasser gestiegen und haben den Hai an Land gezogen. Die Biologie-Lehrerin in ihrer Schule glaubte den jungen Abenteurern erst, als sie die Fotos am Handy sah.
Fund bestätigt
Der im Privatleben begeisterte Taucher und beruflich als Stadtpolizist von Vöcklabruck beschäftigte Bernhard Weißenbacher inspizierte den Fund genauer und bestätigte, dass es sich um eine Riffhaiart zu handeln scheint. "Er hat fünf Kiemen, die typischen Überlappungen beim Auge und auch das typische Haigebiss", so der Polizist gegenüber den Oberösterreichischen Nachrichten.
Wie der Hai in die Vöckla kam, ist derzeit unklar, wiewohl es Vermutungen dazu gibt. "Das etwa ein Meter lange Tier dürfte jemand illegal entsorgt haben, weil es ihm für das Aquarium zu groß geworden ist. Wer auf legalem Weg an einen Hai kommt, was sehr schwer und teuer ist, entsorgt ihn sicher nicht im Fluss", so Weißenbacher abschließend im Interview.
[Quelle: OÖN]
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