Thailand: Tauchboot vor Phuket gekentert
Tags: dive asia, similan, thailand
In der Nacht von Sonntag auf Montag (8.-9.3.2009) ist ein Tauchboot von Dive Asia, das von einer Tauchausfahrt von den Similan Islands zurückkehrte, gegen Mitternacht Ortszeit in einen Wirbelsturm gekommen und gesunken. 23 Menschen konnten gerettet werden, für 7 scheint jede Hilfe zu spät.
Das Tauchboot "Choke Somboon" der bekannten Tauchbasis Dive Asia befand sich auf dem Rückweg vom berühmten Tauchrevier Similan Islands, als es in einen schweren Sturm geriet und kurz danach sank. Zuvor war noch ein Funkspruch abgeschickt worden. Aufgrund der späten Stunde konnten aber erst am nächsten Morgen (also Montag früh Ortszeit) Überlebende geborgen worden, darunter 15 Tauchtouristen und 8 Crewmitglieder. Sieben Personen werden immer noch vermisst, darunter auch drei österreichische Tauchtouristen, eine Frau davon aus Wien. Bei den anderen handelt es sich um zwei Schweizer, einen Japaner sowie ein thailändisches Besatzungsmitglied, um genauer zu sein, den Koch des Schiffs.
Insgesamt 36 Stunden nach dem Unglück hatte die Seepolizei kaum noch Hoffnung, die insgesamt sechs Touristen und den Einheimischen vor den Similan-Inseln in der Nähe von Phuket lebend zu finden. "Wenn wir die anderen Vermissten nicht bald finden, werden wir Taucher zu dem gesunkenen Boot schicken und nachsehen, ob sie dort eingeschlossen sind", so sagte Polizeisprecher Wanlop Phuangbaka.
Touristin tot geborgen
Am Dienstag wurde denn auch ersten Berichten zufolge eine europäische Touristin vor Phuket tot geborgen. Über die Nationalität des Opfers ist bisher noch nichts bekannt, es dürfte sich aber wohl um eine der zwei Österreicherinnen handeln. Die Leiche wurde vom Rettungsteam unweit des Unglücksortes gefunden, wie ein Sprecher der thailändischen Wasserschutzpolizei mitteilte.
"Wir müssen davon ausgehen, dass drei Österreicher von dem Unglück betroffen sind", bestätigte der Sprecher des österreichischen Außenministeriums, Harald Stranzl.
"Unsere ganze Sorge gilt den Vermissten", sagte Daniel Burda, einer der Firmengründer von Dive Asia, gegenüber der Presse. Burda hatte noch keine Gelegenheit gehabt, mit den Überlebenden zu sprechen. "Alles, was ich weiß, ist, dass das Boot definitiv untergegangen ist", sagte er laut Deutscher Presseagentur dpa.
[Quelle: APA, nullzeit.at]
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