nullzeit.at Test: Die besten Taucher-Apps
Tags: diving apps
Auch wenn sich der Tauchsport naturgemäß im nassen Element abspielt, sind trotzdem moderne Handys, Smartphones und Tablet-PCs nicht mehr von den meisten Tauchplätzen und Safaribooten wegzudenken. nullzeit.at hat sich einmal umgeschaut, was es denn da so an nützlichen elektronischen Helferleins, also Apps, für diese Geräte für den Tauchsport gibt.
Tauchradar von Taucher.net
Wir wollen gleich zu Beginn unseres Tests mit einer App unserer lieben Freunde vom Taucher.net beginnen - der Tauchradar von Taucher.net. Basierend auf der Datenbank von Taucher.net werden alle in der Umgebung tauchrelevanten Tauchshops, Reiseveranstalter, Tauchclubs und Tauchmöglichkeiten in dieser nützlichen App angezeigt. Einziges Manko der App (laut Bewertungen im Apple-Store): es sind nicht immer die aktuellsten Daten verfügbar. Hier kann man aber auch selbst eingreifen und interaktiv mitarbeiten. Findet man eine Location einmal nicht, so kann diese einfach hinzugefügt werden.
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Divetime
Die US-amerikanische App Divetime funktioniert ähnlich wie der Tauchradar, beinhaltet aber stattliche 12.500 Tauchplätze und 8.500 Tauchshops. Naturgemäß allerdings eher weniger im europäischen Raum.
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iNitrox
Nitrox-Berechnung leicht gemacht: Man kann zwischen einer Sauerstoff-Sättigung von 21-40% auswählen, dann die gewünschte Tauchtiefe angeben (0-40 Meter) und schon zeigt die App die maximal erlaubte Tauchzeit - oder aber auch, dass es mit diesem Gemisch in dieser Tiefe verboten ist, Nitrox zu tauchen. Einfach und praktisch.
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Nitrox Calculator
Im Vergleich dazu gibt es auch noch eine weitere App, mit der man Nitrox-Tauchgänge berechnen kann - den Nitrox Calculator. Er bietet mehr Optionen als iNitrox, ist aber dementsprechend auch etwas umständlicher zu bedienen. Dafür gibt es ihn aber auch für Android-Handys - ein nicht zu unterschätzender Vorteil, sind doch die meisten Smartphones in unseren Breiten mittlerweile Android-Handys.
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Tauchzeichen
Wer gerne mehr weiß, ist hier richtig. Über 170 internationale Tauchzeichen für die Unterwasserkommunikation für Taucher und die, die es werden wollen, werden in dieser App angeboten. Dass die App trotzdem nicht mehr als ein nettes Spielzeug ist, ergibt sich aus der hinterfragbaren Sinnhaftigkeit mancher (vieler!) Handzeichen.
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Dive Log - das App-Logbuch
Das kostenpflichtige App-Logbuch Dive Log kann entweder als alleinstehende Logbuch Anwendung verwendet werden oder in Verbindung mit zahlreichen Logbuch Programmen von Drittanbietern am heimischen PC. Es sind nette Features integriert, wie etwa dass die GPS Koordinaten des Tauchplatzes direkt mitabgespeichert werden können und die Tauchbuddys aus den Kontakten hinzugefügt werden können. Wer also wirklich mehr als penibel sein Logbuch führt, ist hier richtig aufgehoben. Für alle anderen wird wohl das Auslesen des Tauchcomputers oder das Führen eines Papierlogbuchs nach wie vor die einfachere Variante sein. Immerhin gibt es das Dive Log aber auch für Android Handys.
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Marine: Europe von Navionics
Das Highlight haben wir uns zum Schluss aufgehoben - eine App, die man einfach haben muss! Es handelt sich dabei um die weltweit meistverkaufte App für See und Meer. Um absolut wohlfeile 9,99 Euro (für Android etwas mehr) bekommt man wirklich brauchbare Seekarten, die alle Stückerl spielen. Der Name Europa verwirrt auch, da hier sogar das Rote Meer integriert ist. Durch das Setzen eigener Seekarten-Punkte können z.B. auch Wracks eingezeichnet werden und bleiben in der App gespeichert. Mittels Routentracker kann die gefahrene Route verfolgt werden, bzw. auch die Distanz zum angepeilten Tauchziel berechnet werden.
Man muss auch nicht immer alle Karten herunterladen - und sich damit seinen Handyspeicher vollladen - sondern kann die jeweils benötigten (oder häufigsten) Kartenbereiche vorab herunterladen.
Beim Test in der tunesischen Sahara haben wir übrigens sogar festgestellt, dass in allen Ländern auch die wichtigsten Hauptverkehrsstraßen im Kartenmaterial integriert sind. Man kann die App also - zur Not - durchaus auch zur Orientierung in einem fremden Land benützen. Einfach ein absolutes Muss für alle Wassersport-Fans!
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Anmerkung der Redaktion: Und wenn euch unser kleiner App-Test gefallen hat, werden wir sicher noch den ein oder anderen nachschießen. Bei einigen 100.000 Apps, die es für die diversen Smartphones gibt, sind da noch die ein oder anderen Apps vorhanden, die einen zweiten Blick verdienen. Einige davon hatten wir schon bei diesem Test gefunden, aber als nicht sooo relevant mal außen vor gelassen.
[Quelle: nullzeit.at]
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