Ödensee
Den Ödensee erreicht man über die Bundesstraße Bad Aussee - Liezen, dem Hinweisschild folgend erreicht man nach wenigen Kilometern den Parkplatz bei der Jausenstation Kohlröselhütte.
Der See ist umgeben von dichtem Wald und bietet eine üppige Ufervegetation. Die Sichtweiten sind stark abhängig vom Wetter und der Jahreszeit und betragen im Jahresdurchschnitt rund 5 Meter.
Wenn man bei der Jausenstation links einsteigt, findet man am gegenüberliegenden Seeufer drei große Quellkessel in 3,5 m, 8 m und 10 m Tiefe, in deren Umgebung das Wasser etwas klarer ist.
ACHTUNG:
Seit 2002 herrscht am Ödensee ein generelles Tauchverbot. Ausnahmegenehmigungen erteilt die Forstverwaltung von Bad Aussee, Telefon 03622/52521-0
Fauna: Hechte, Weißfische, Karpfen, Schnecken
Historie:
In den Monaten April - Mai 1945 lagerten bei Kriegsende die letzten Spezialeinheiten der etwa 30 Mann starken Gruppe "Skorzeni" am Ödensee. Gleich hinter dem Schranken findet man heute noch die Grundmauern der Almhütte, die einst als Unterschlupf diente.
Beim Abrüsten der Einheit verschwanden auch alle Geheimunterlagen, Spezialwaffen, Geld (US-Dollar) und Wertgegenstände wie Gold, Schmuck und Edelsteine. Auch die Erkennungszeichen dieser Spezialeinheiten wie Ringe und Bajonette besonderer Ausführung konnten nie gefunden werden.
Hinweise in alten Kriegsdokumenten und Tagebüchern deuten darauf hin, dass die Privatsachen und Ausrüstungsgegenstände dieser Gruppe im Ödensee versenkt wurden. Eventuelle Fundstellen sind zu markieren und den zuständigen Behörden zu melden.
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