Toplitzsee


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Der Toplitzsee - ein ewiges Rätsel 

Von Bad Aussee kommend fährt man den Grundlsee entlang bis nach Gössl.

Von den Parkplätzen in Gössl, am Ende des Grundlsees führen zwei etwa 1.600 m lange Wanderwege zum Toplitzsee:

  • entweder die Straße vorbei an der kleinen Kirche durch das Dorf Gössl mit dem anschließenden Waldweg entlang der 180 m hohen Gössler Wand
  • oder der Waldweg mit dem Abstecher zur romantischen “Ranftlmühle”.


Der Toplitzsee war aufgrund seiner außergewöhnlich großen Tiefe schon immer ein Ziel von Vermutungen und Gerüchten.

Im Toplitzsee sollen in den letzten Kriegstagen laut Augenzeugenberichten dutzende Kisten versenkt worden sein. Der Inhalt ist bis dato unbekannt. Vermutungen sprechen von den letzten Goldreserven des dritten Reichs.

So mancher übereifrige Schatzsucher versuchte diese zu bergen und musste diesen Leichtsinn bereits mit dem Leben bezahlen.

Übereinander geschichtete Baumstämme verhindern ein Durchkommen nach unten - und sollte man es doch wagen, ein Durchkommen nach oben!

ACHTUNG:

Am Toplitzsee herrscht auf Grund mehrmaliger tödlicher Tauchunfälle absolutes Tauchverbot!

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Kommentar von: Thomas OSWALD gepostet: 13.09.2003 13:58 X

doppelter Boden im Toplitzsee
Also, ich kenne den Toplitzsee aus zahlreichen Tauchgängen als dies noch ungehindert möglich war, sowie auch später durch viele Tauchgänge mit einer Tauchgenehmigung.

Ich habe ca. an die 100 Tauchgänge an allen erdenklichen Stellen dieses Sees durchgeführt und dabe auch manchesmal große Tiefen bis zu 60 m aufgesucht.
Die Geschichte mit dem doppelten Boden hat es damals schon gegeben. Als normaler Taucher bewegt man sich in erster Linie an extremen Steliwänden, an deren Oberkanne schon so einige Baumstämme und Geäst herumhängen.
Weiters wurde bei den Tauchfahrten von Prof. Hans Frieke mit seinem U-Boot die These vom doppelten Boden wissenschaftlich widerlegt. Auch während dieser Tauchfahrten war ich am See anwesend und habe in zahlreicchen Gesprächen mit Hr. Frieke diese Information aus erster Hand.

Nichts des do Trotz, ist dieser See eines der aufregendsten Gewässer die ich kenne und hat bis heute nichts von seiner mystischen Ausstrahlung verloren.



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16.4.2003 | Leo Ochsenbauer
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