Tauchen auf den Cook Islands


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Karte der Cook Islands 

Die polynesische Inselgruppe der Cook-Inseln avanciert immer mehr zur touristischen Spitzendestination unter den Inselstaaten des Südpazifik.

Die Gründe dafür sind die verhältnismäßig preisgünstigen Nebenkosten, die guten Flugverbindungen mit dem Star-Alliance Partner Air New Zealand sowie die Schönheit der Inseln.

"Die Cook-Inseln haben im vergangenen Jahr rund 70.000 Besuchernächtigungen erzielt", berichtet das Cook-Islands-Tourist Board in seiner jährlichen Bilanz. Dabei haben die Inseln das ganze Jahr über Saison: sowohl im Südwinter - den Monaten Juni bis August - als auch im Südsommer.

Durchschnittlich bleiben die Reisenden zwischen einer und zwei Wochen. Der Großteil der Reisenden kommt aus Australien, Neuseeland den USA und Kanada. "Langsam entdecken jedoch auch die Westeuropäer die Schönheit der Inseln", so ein Hotelbetreiber in Rarotonga.

Vernünftiges Preisniveau

Die meistbesuchten Destinationen sind die Hauptinsel Rarotonga und das Juwel des Südpazifik, das Aitutaki-Atoll. Aitutaki wurde von Schriftstellern und Reisenden neben Bora Bora, als schönsten Insel der Welt bezeichnet. Anders als in Tahiti und Bora Bora (Französisch Polynesien) ist das Preisniveau für Unterkünfte verhältnismäßig niedrig.

Während in Tahiti große Hotelburgen mit Preisen jenseits der 200 Dollar pro Nacht keine Seltenheit sind, besticht Rarotonga und Aituaki durch kleine, preisgünstige Unterkünfte. In Rarotonga gibt es nur zwei größere Ressorts, die über mehr als 50 Zimmer verfügen.

Die Cook Inseln arbeiten hart am guten Image als Destination: vor einigen Tagen erklärte der Minister für Fremdenverkehr Robert Woonton, dass die Cook Inseln als attraktives Ziel für Reisende keine Kosten und Mühen scheuen würden. Dazu zähle vor Ort die Garantie einer guten medizinischen Versorgung sowie gut ausgebildete Fachkräfte im Fremdenverkehr.

Die Cook Inseln, die politisch zu Neuseeland gehören, verfügen über eine ausgezeichnete Infrastruktur, die zum Teil vom Mutterland finanziert wird. Dazu zählt auch eine leistungsstarke Internet-Verbindung mit zahlreichen privaten Internet-Cafes.

Die Cook Inseln bieten auch für Individualisten interessante Plätze, die fernab des Hauptourismusstroms liegen. Dazu zählt das erhobene Korallenatoll Mangaia, eine der ältesten Inseln des Pazifik.

Nur 40 Flugminuten südlich von Rarotonga liegt dieses außergewöhnliche Naturparadies, das zum Wandern und zum Eintauchen in die traditionelle polynesische Kultur einlädt. Nur rund 200 Touristen besuchen die Insel jährlich.

Tauchreviere

Für Taucher besonders interessant sind die Inseln Raratonga und Aitutaki, auf der mehrere Tauchschulen Ausflüge zur abwechslungsreichen Unterwasserwelt anbieten.

Doch Achtung bei Dekotauchgängen: die nächste Dekokammer steht mindestes 6 Flugstunden entfernt in Auckland in Neuseeland.

Die Cook Island Divers auf Raratonga sind die älteste Tauchbasis der Inseln und bereits seit 1973 etabliert, ebenfalls empfehlenswert ist die Tauchbasis Pacific Divers, die ebenfalls auf dieser Insel beheimatet ist.

Auf der Nachbarinsel Aitutaki steht unter anderem die Tauchbasis Aitutaki Scuba zur Verfügung, die jedoch im Internet keinen eigenen Auftritt haben (Anm.: auf der Webseite der Cook Islands gibt es einen kleinen Vermerk über diese Basis).

Zu den sehenswertesten Tauchplätzen der Gegend zählen neben spektakulären Drop-Offs die Plätze Nicko Tunnels und Sand River sowie die Wracks der Mai Tai und der Mataora.

Weiterführende Links:
Cook Island Divers

Pacific Divers, Rarotonga
Cook Island - die äußeren Inseln

Travel Guide
Cook Islands
Cook Islands Tourist Board
Cook Islands Touristen Center

Bilder

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Tauchgebiete der Spitzenklasse 

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Suchbegriff: tauchen
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17.4.2003 | Leo Ochsenbauer
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