Grundlagen des Höhlentauchens
Sicher schon mal vom Höhlentauchen gehört, dies gehört sicher zu den Extremsportarten im Tauchbereich und ist nichts für jedermann.
Deshalb soll dies nicht als Ansporn für den nächsten Tauchgang dienen, sondern eher als Information und Weiterbildung. Hier sind auch keine Adrenalinfreaks gefragt, sondern jene die mit guter Planung, noch besserer Ausbildung und der notwendigen Ruhe an die Sache gehen, gefordert.
Ausrüstung:
Am besten führt man alles doppelt und dreifach mit sich. Mehrere Automaten, Lampen, Intrumente, Flaschen usw. sind für das Älterwerden eines Höhlentauchers Voraussetzung. Ebenso hat Höhlentauchen nichts mit Technical Diving zu tun, d.h. unter 40m gibt es nur noch Geschichten über Höhlentaucher.
Was ist nun zu bedenken, wenn man sich mit dem Höhlentauchen auseinander setzt:
- Luft / Flaschen
Wie beim Eistauchen sind hier nur Flaschen mit mehreren Abgängen gefragt, Doppelflaschen sind hier schon Pflicht. An jeder Flasche sollten natürlich 1-2 Regler hängen (Achtung Wartung!) - Licht
1 Hauptlampe ist nicht genug, mindestens 2 Ersatzlampen sollten dabei sein, und hier sind keine Christbaumbeleuchtungen gemeint. - Führungsleine (+Reel)
"Reel" = Seilrolle ist wie beim Eistauchen die einzige Verbindung zur Oberfläche. - Tarierung
Zwei Flügel (=Wings) sorgen für die gleichmässigen, waagrechte Schwimmlage. Diese Wings stellen Auftriebskörper am Rücken dar. - Schutz vor der Kälte
Ohne Trocki geht hier gar nichts. - Instrumente
Alles sollte doppelt vorhanden sein (Tiefenmesser, Computer, Finimeter etc).
Ausbildung:
Es gab bis vor kurzem bei uns keine solche Ausbildung, die der Gefahr, die vom Höhlentauchen ausgeht, gerecht wurde. Daraus resultieren auch die Unfallzahlen bei dieser Extremvariante des Tauchens.
Vorbildwirkung hat hier die Vereinigung für Höhlenforschung, der amerikanischen "National Speleological Society" (NSS), deren Tauchabteilung (Cave Diving Section - CDS) ist seit 1973 an der Standardisierung sowie Verbesserung der Ausbildungsrichtlinien maßgeblich beteiligt.
Wer mehr darüber erfahren will, sollte einmal "Cave Diver" in google.com eingeben.
» google "cave diving"
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Neuer Kommentar
| Kommentar von: Michael Ströck | gepostet:
22.06.2004 13:37
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Unter 40 Meter kein Höhlentauchem mehr? |
| Dass es unter 40 Metern kein Höhlentauchen mehr geben soll, ist absolut unrichtig. Das ist so weit von der Wirklichkeit entfernt, dass ich nichteinmal Quellen angeben werde. Jeder der sich mehr als 10 Minuten mit dem Höhlentauchen beschäftigt, weiß dass Höhlentauchgänge fast immer unter "tecnisches Tauchen" fallen und in manchen Fällen weit jenseits der 100m-Grenze stattfinden. Nicht dass ich Erfahrund damit hätte, aber die Informationen hier sind sehr halbherzig und dürftig. |





