Deutsches U-Boot entdeckt
Dänische Taucher haben in der Nordsee ein außergewöhnlich gut erhaltenes deutsches U-Boot aus dem Ersten Weltkrieg entdeckt.
Wie die Zeitung "Jyllands-Posten" meldete, wurde die "U-59" in 36 Meter Tiefe am Hornriff westlich von Esbjerg gefunden. Der Chef der Taucherfirma "Jydsk Dykkerfirma", Gert Nordmann, erklärte, das Wrack sei eines der am besten bewahrten U-Boote aus dem Ersten Weltkrieg, da Wind und Witterung in dieser Tiefe nicht die sonst üblichen Schäden hätten bewirken können.
Eine Bergung des in der Mitte durchgebrochenen Schiffes gilt dennoch als zu aufwendig. Deshalb sollen nur Ausrüstungsgegenstände wie Periskope, Zielinstrumente sowie eine sechs Tonnen schwere Kanone an Land gebracht und ausgestellt werden. Gleichzeitig wollen die Finder mit der Bergung der beweglichen Teile den Reiz für unerwünschte "Schatzsucher" verringern, das Wrack zu suchen.
Mit Blick auf die noch im Boot befindlichen Leichen von 33 Besatzungsmitgliedern gibt die "Jydsk Dykkerfirma" die Koordinaten des Fundortes nicht bekannt. "Das ist ja deren Grabstelle", sagte Nordmann.
Die U-59 war am 14. Mai 1917 abgetaucht und in ein deutsches Minenfeld geraten. Durch die Explosion einer Mine wurden alle Matrosen im Maschinenraum und im Achterdeck sofort getötet, während die Mannschaft im Vorschiff noch vergeblich versuchte, aus dem Boot zu entkommen.
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| Kommentar von: Klaus Sperling | gepostet:
29.07.2005 18:05
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Deusche Rechtschreibung |
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Es heißt DAS Uboot!
Immer wieder diese dämliche Übernahme von Amerikanismen und Anglizismen - hach, was sind wir doch so international! |



